Lillys Tagebuch - 10.11.2025

Montag. 😼 Schon das Wort klingt nach „Bitte nicht stören“. Meine Zweibeiner stehen im Dunkeln auf – als würden sie auf eine nächtliche Expedition gehen. Die Heizung ist immer noch aus. 🥶 Für Menschen offenbar ein Drama. Für mich? Kein Problem! Ich hab mein kuscheliges Fell, meinen Lieblingsplatz und die Sonne, die irgendwann durchs Fenster blinzelt (wenn sie Lust hat).

Ich hab alles, was ein Katzenherz begehrt: 🍗 reichlich Futter, 💧 frisches Wasser und das beste Katzenkino der Welt – direkt an der Balkontür! 🎬️ Die Vögel dort draußen werden immer frecher. Sie hüpfen auf dem Geländer herum, flattern herum, als wollten sie mich provozieren. 🙀 Und jetzt, wo die Blätter immer weniger werden 🍂, kann ich sie noch besser sehen. Kein Versteck mehr für die gefiederten Nervensägen!

Manchmal hüpfen sie sogar auf den Balkon. Ganz mutig, als gäbe es hier keine gefährliche Raubkatze mit blitzschnellen Reflexen (naja, zumindest theoretisch). 🐾 Ich beobachte sie ganz ruhig von meinem Logenplatz – ganz oben auf meinem Katzenbaum. Von hier oben hab ich alles im Blick: 👀 den Balkon, 👀 das Büro meiner Zweibeiner (wo sie meistens tippen statt kraulen), 👀 die Küche (wo die Futterdosen wohnen), 👀 und natürlich meinen Napf.

Wenn ich also dort oben liege, bin ich quasi die Chefin über mein kleines Königreich. 👑

Und manchmal… da kommt der Moment, an dem alles still ist. Dann strecke ich mich, rolle mich auf die Seite, reiße das Maul ganz weit auf 😺 – so weit, dass man jedes meiner Zähnchen sieht (auch die, die fehlen 😅) – und gähne, bis mir fast die Augen zufallen. Ach, was für ein herrliches Gefühl!

Noch ein kleiner Blick nach unten – alles ruhig, alles friedlich. Dann noch einmal gähnen… und weiterträumen. Von flatternden Vögeln, raschelnden Blättern und einer stets gefüllten Futterschale.

Eure müde, aber glückliche Lilly 🐾

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