Lillys Tagebuch - 12.01.2026

Heute habe ich mal wieder meine ganz persönlichen Grenzen ausgelotet. Ich weiß nämlich ganz genau, was ich nicht darf – und genau deshalb muss ich regelmäßig überprüfen, ob diese Regeln noch aktuell sind. 🤔☝️ Man weiß ja nie, vielleicht haben die Zweibeiner über Nacht ihre Meinung geändert. Wissenschaft nennt man das. Oder Neugier. Oder Katze sein.

Wenn dann dieses wohlbekannte „NEIN, Lilly!“ durch den Raum schallt, heißt das für mich noch lange nicht, dass die Diskussion beendet ist. Ganz im Gegenteil. 😼 Ich setze mich dann hin, schaue beide freundlich an und antworte mit einem höflichen Miau. Man kann schließlich reden. Also wirklich. Ich finde, nach all der gemeinsamen Zeit könnten sie mein Miauen langsam fließend verstehen. Manche Wörter klappen ja schon ganz gut – Futter, Leckerli, Nein (leider 😑) – aber wenn ich eine ernsthafte, längere Unterhaltung beginne und eine Weile vor mich hin miaue, tun sie plötzlich so, als hätten sie keine Ahnung, was ich meine. Sehr verdächtig.

Jedenfalls habe ich heute mehrere streng geheime Verbotszonen inspiziert. Besonders spannend: der Arbeitsplatz von Doris. 🖥️🖥️ Zwei Monitore! Davor eine Tastatur, die so herrlich klackert, und eine Maus, die sich zwar bewegt, aber nie flüchtet. Komisch. Ich habe mich direkt davor platziert, um mir einen Überblick zu verschaffen. Das Ganze sieht sehr technisch und ausgesprochen wichtig aus. Die beiden reden ständig davon, dass sie „so viel Arbeit“ haben. Also habe ich meine Hilfe angeboten – durch konzentriertes Dabeisitzen, Beobachten und gelegentliches Drauftreten. 🐾💼 Leider wurde mein Angebot abgelehnt. Unverständlich. Nun gut, dann müssen sie eben allein klarkommen.

Ich muss das alles noch ein wenig üben und mir Klarheit verschaffen, was die da eigentlich treiben. Aber ich bleibe dran. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag – und ich weiß noch nicht, wie ich da so drauf bin. 😸

Eure Lilly 💕🐱 Lilly-20260112a