Lillys Tagebuch - 21.01.2026

Heute war ein ganz normaler, wunderbar entspannter Katzentag. Einer von diesen Tagen, an denen die Welt exakt so ist, wie sie sein soll: Fressen 🍽️, schlafen 😴, dösen 💤, kurz toben 💨, spielen 🧶, Katzenkino 🎬️ am Fenster und natürlich ausreichend – ich betone: ausreichend – Steicheleinheiten ❤️ . Keine besonderen Vorkommnisse, keine Dramen. Also zumindest keine, die ich nicht selbst hätte verursachen können.

Und genau deshalb hatte ich endlich Zeit, über ein ernsthaftes Thema nachzudenken. Ein sehr ernsthaftes sogar. Die große Frage lautet nämlich: Wer erzieht hier eigentlich wen? 🤔 Meine Zweibeiner mich? Oder ich meine Zweibeiner?

Das fängt schon bei den sogenannten „Verbotsbereichen“ an. Ich nenne sie lieber Herausforderungen. Dann geht es weiter mit den Streicheleinheiten (wann, wie lange und wo – bestimme natürlich ich), dem Fressen (nur wenn ich mag, außer Leckerlies, die gehen immer 😼) und endet bei meinen Tobeeinheiten, die zufällig immer genau dann stattfinden, wenn angeblich „Meetings“ sind.

Katzen sind nun mal unberechenbar, launisch und jeden Tag anders drauf – und darauf bin ich sehr stolz. Wenn meine Zweibeiner wollen, dass ich ruhig bin, kann ich das. Oder eben auch nicht. Wenn sie kuscheln wollen, dann will ich… vielleicht. Und mein Miauen? Das ist eine klare, strukturierte Sprache! 🗣️ Ich sage ihnen ganz deutlich, was los ist – und sie schauen mich an und fragen: „Was ist los, Lilly?“ Hallo? Ich habe es gerade erklärt! 🙄

Mein Fazit nach diesem tiefphilosophischen Katzendenken: Wir müssen uns gar nicht erziehen. Wir müssen uns nur so nehmen, wie wir sind. Dann klappt das Zusammenleben ganz hervorragend. Sogar mit Zweibeinern. 🐾💕

Eure philosophische Lilly 🐱✨️ Lilly-20260121